Die Burg Hohenzollern über dem Nebelmeer

Zu jeder Jahreszeit wartet man auf irgendwas. Im Winter ist es wohl der Schnee, im Frühjahr die Blüte der Bäume, der Sommer beschert uns Fotografen faszinierende Sonnenuntergänge und der Herbst die wohl schönsten Farben des Jahres. Bei uns auf der Schwäbischen Alb, gibt es im Herbst noch ein weiteres Highlight, nämlich Nebel. Gut, Nebel gibt es auch wo anders und meine Freude aus Schottland sagen immer „wenn Du Nebel willst, … komm einfach vorbei“, was die Schwaben am Bodensee ebenfalls sofort unterschreiben würden. Aber nirgendwo gibt es eine Burg so erhaben und exponiert, aus dem Nebelmeer herausragend , wie die Burg Hohenzollern am Rand der Schwäbischen Alb.

Dieses Mal, war es in der dritten Oktoberwoche so weit. Bei hinreichend warmen Temperaturen und Feuchtigkeit nach einer längeren Regenperiode, kam der Nebel und präsentierte damit die Burg der Schwaben, wie sie schöner nicht sein könnte.

Eine knappe halbe Stunde vor Sonnenaufgang, zur blauen oder besser gesagt violetten Stunde zeigt sich der Hohenzoller über dem noch ruhigen Nebelmeer.

Vor dem Sonnenaufgang

(FUJIFILM, X-T3 mit FUJIFILM XF16-80mmF4 R OIS WR @58.6mm, 1.5s, f/8.0 und ISO160)

Der Standort beinahe auf Höhe der Burg, verleitet gerne zur Verwendung des Querformats. Doch auch im Hochformat lassen sich beeindruckende Aufnahmen machen. Ein Wechsel lohnt damit auf alle Fälle (und geht mit einem L-Winkel besonders gut).

Vor dem Sonnenaufgang

(FUJIFILM, X-T3 mit FUJIFILM XF16-80mmF4 R OIS WR @20.2mm, 1.5s, f/8.0 und ISO160)

Ich habe hier das relativ neu am Markt befindliche FUJIFILM XF16-80mmF4 R OIS WR verwendet und kann ihm eine sehr ordentliche Abbildungsleistung attestieren.

So wirklich sicher kann man sich dort oben nie sein, wann man die beste Aufnahmesituation bekommt. Nachdem ich die beiden Aufnahmen gemacht hatte, dachte ich insgeheim „eigentlich kannst Du gehen, die Sache ist im Kasten“. Dem war aber bei weitem nicht so, denn nachdem die Sonne knapp vor 8:00 Uhr aufgegangen war, erstrahlte die Burg im neuen Licht des angebrochenen Tages beinahe oder vielleicht sogar schöner als vor dem Sonnenaufgang.

Nach dem Sonnenaufgang

(FUJIFILM, X-T3 mit FUJIFILM XF16-80mmF4 R OIS WR @27.5mm, 1/13s, f/8.0 und ISO160)

Neben einer etwas weitwinkligeren Einstellung empfiehlt sich auf jeden Fall auch ein Teleobjektiv oder halt das FUJIFILM XF16-80mmF4 R OIS WR. Mit seinen maximal 80mm (Äquivalent 120mm) reicht dieses Objektiv doch schon in den Telebereich hinein.

Nach dem Sonnenaufgang

(FUJIFILM, X-T3 mit FUJIFILM XF16-80mmF4 R OIS WR @80.0mm, 1/60s, f/8.0 und ISO160)

Aber irgendwann sollte und musste Schluss sein und nicht nur ich, sondern eine ganze Horde von Fotografen brachen ihre Zelte ab. Das wird aber Stoff für einen anderen Beitrag sein.

Schön das Ihr dabei wart, oben beim Hohenzollern und bis zum nächsten Mal,

Euer Albfotograf

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