Hirsche mit dem FUJINON XF100-400mmF4.5-5.6 R LM OIS WR

Der richtige Zeitpunkt spielt in der Fotografie eine wichtige Rolle, noch am Ende diesen Winters wollte ich wieder bei den Hirschen auf der Alb vorbei schauen. Zu finden sind die Hirsche eigentlich immer, aber im Frühjahr (spätestens im April) werfen die männlichen Tiere ihr Geweih ab und ein Hirsch ohne Geweih ist irgendwie nur die halbe Miete. Daher bietet sich die Zeit zwischen August und April für einen Besuch besonders gut an. Darum bin ich im März nochmals hochgefahren und konnte meinen Hirsch treffen, mit Geweih natürlich.

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(FUJIFILM, X-T2 mit FUJIFILM XF100-400mmF4.5-5.6 R LM OIS WR @400.0mm, 1/1000s, f/5.6 und ISO1600)

Die Verhältnisse an diesem Samstag waren nicht optimal, es hat geregnet. Da ich aber kein Schönwetter-Fotograf bin, ist mir das Wetter durchaus gelegen gekommen. Ich war nämlich alleine und konnte mich daher ungestört bewegen. Die Bearbeitung dieses Bildes habe ich in diesem Blog beschrieben.

Wenn ich mich von der Qualität eines Objektivs überzeugen möchte, mache ich zwei Dinge … zum einen schaue ich nach einem Testbericht auf http://opticallimits.com/ (ehemals photozone.de) und falls mich das Objektiv interessiert, besorge ich es mir und mache damit Fotos … keine Steinwände und auch keine Hecken oder so Zeug, sondern ich suche mir Motive welche ich generell mit dem Objektiv fotografieren möchte und daran beurteile ich die Qualität. Bei einem Tele(zoom) interessiert mich primär die Leistung bei weit geöffneter Blende und am „langen“ Ende. Beim FUJINON XF100-400mmF4.5-5.6 R LM OIS WR sind das 400mm und f/5.6, welche auch beim Bild oben zum Einsatz gekommen sind.

Bedingt durch den Regen wollten die Hirsche nicht so richtig aus dem Wald herauskommen, und so bin ich am Sonntagmorgen nochmals aufgebrochen um weitere Fotos zu machen.

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(FUJIFILM, X-T2 mit FUJIFILM XF100-400mmF4.5-5.6 R LM OIS WR @211.0mm, 1/1000s, f/5.6 und ISO800)

Neben den älteren Tieren welche mit Besuchern umgehen können, haben die Jungtiere ihre Scheu vor dem Menschen noch nicht verloren und bleiben im geschütztem Dickicht, was wiederum eine längere Brennweite sinnvoll macht.

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(FUJIFILM, X-T2 mit FUJIFILM XF100-400mmF4.5-5.6 R LM OIS WR @400.0mm, 1/320s, f/6.4 und ISO800)

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(FUJIFILM, X-T2 mit FUJIFILM XF100-400mmF4.5-5.6 R LM OIS WR @400.0mm, 1/320s, f/5.6 und ISO800)

Kommen wir nochmals zurück zum FUJINON XF100-400mmF4.5-5.6 R LM OIS WR, dem kann ich auch im kurzen Bereich eine sehr gute Qualität bescheinigen. Beim Bild unten stand der Hirsch quasi direkt vor mir und konnte mit den 100mm gerade so aufs Bild gebannt werden.

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(FUJIFILM, X-T2 mit FUJIFILM XF100-400mmF4.5-5.6 R LM OIS WR @100.0mm, 1/800s, f/5.6 und ISO800)

Damit komme ich zum Ende meines Ausflugs zu den Hirschen, der mir sehr viel Spaß gemacht hat! Einen Vergleich zwischen zwei Objektiven an zu stellen ist immer schwierig, wenn man nicht mit beiden parallel halbwegs gleiche Bilder machen kann, daher kann ich auf das Sigma 120-300 mm f2,8 Objektiv nur über Archivdaten zugreifen, möchte aber dem Fujinon im Vergleich zum Sigma eine mindestens genauso gute Abbildungsleistung bescheinigen.

Übrigens, was mich nach wie vor am Sigma fasziniert ist die durchgehende Lichtstärke von f/2.8, dass ist schon eine Ansage, auf so etwas warten wir im Fujilager (noch).

Vielen Dank fürs Vorbeischauen, b!

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